MZ-Leserbrief: Die kulturelle Vielfalt im Bernburger Schloss wird erschlagen

Zum Beitrag “Stadt und Stiftung verharren im Stellungskrieg”, MZ vom 16. 04.2011, Seite 10:

Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Da hat die Stadt den Publikumsmagneten schlechthin. Wenige andere Städte können sich eines so herrlichen Schlosses rühmen. Man müsste meinen, dass alle am Geschehen im und um das Schloss Beteiligten nur die besten Absichten haben, dieses Kleinod mit kulturellem Leben zu erfüllen. Weit gefehlt. Man erschlägt eine kulturelle Vielfalt, die seit Jahren funktioniert. Continue reading

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MZ-Leserbrief: Der Steuerzahler trägt die Kosten

Weiter zum Streit der Stadt mit der Kulturstiftung:

Auf der Jubiläumsmedaille zu 1050 Jahre Bernburg steht “Schloss Bernburg – Die Krone Anhalts”. Zur Zeit ist die “Krone Anhalts” Gegenstand erbitterter Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und der Kulturstiftung. Museum und Kulturstiftung gaben bisher dem Schloss das Gepräge. Aber von einer gedeihlichen Zusammenarbeit kann man seit über zehn Jahren nicht sprechen. Continue reading

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MZ-Meldung vom 23.04.2011:

SCHLOSS BERNBURG

Kulturstiftung weiter bereit zu Gesprächen

BERNBURG/MZ/PSR – Die Kulturstiftung Bernburg hat in einer Presseerklärung Stellung genommen zum MZ-Beitrag vom 15. April (“Stadt und Stiftung verharren im Stellungskrieg”). Darin verweist die Kulturstiftung darauf, dass die Stadt Bernburg in dem Mietvertrag mit der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt im Dezember 2008 die Verpflichtung übernommen habe, den bestehenden Mietern Bestandsschutz im Rahmen der Räumlichkeiten des Schlossensembles zu gewähren.

Außerdem sei Ende 2008 zwischen der Bernburger Kulturstiftung und der Stadt die Vereinbarung getroffen worden, dass “bei Umbauarbeiten am Christiansbau die Kulturstiftung vorübergehend in anderen Bereichen des Schlosses” untergebracht wird. Dieses Angebot habe die Stadt derzeit der Kulturstiftung noch nicht unterbreitet.

Angelika Böhlk, die Vorsitzende der Kulturstiftung, betont, dass sie weiterhin zu Gesprächen mit der Stadt bereit sei, um die aufgetretenen Probleme zu lösen. “Solche Gespräche versprechen aber nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Stadt der Kulturstiftung Angebote macht, die die bestehende vertragliche Regelung sachgerecht berücksichtigt”, heißt es in der Presseerklärung.

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MZ-Artikel vom 15.04.2011 Stadt und Stiftung verharren im Stellungskrieg

Stadt und Stiftung verharren im Stellungskrieg

VON CARSTEN STEINBORN
BERNBURG/MZ. Zwischen der Stadt Bernburg und der Bernburger Kulturstiftung sind die Fronten verhärtet. Seit Wochen lauert die Stadt darauf, dass die Stiftung ihre Koffer packt, damit das Haus saniert werden kann.

 

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MZ-Artikel vom 13.04.2011 – Zweckbau kontra Stadtgeschichte

Zweckbau kontra Stadtgeschichte

Ottomar TrägerVON CARSTEN STEINBORN
BERNBURG/MZ. Der ehemalige Museumsdirektor und Kulturpreisträger der Stadt, Ottomar Träger, sieht in der Aufgabe des geschichtlich wertvollen Alten Hauses für das Museum einen großen Verlust. Die Debatte um den Christiansbau des Schlosses lässt dem 84-Jährigen keine Ruhe. Der ganze Beitrag >
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MZ-Artikel vom 04.04.2011 – Vertrag der Stadt ist der Trumpf für die Stiftung

VON CARSTEN STEINBORN

BERNBURG/MZ. Die Kulturstiftung will ihre Räume im Christiansbau des Bernburger Schlosses nur unter der Bedingung räumen, dass ihr annehmbare Ausweichräume innerhalb des Schlosskomplexes angeboten werden.

Der ganze Beitrag >

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Satire: Wenn das Schloss zur Event-Arena wird

Auszug aus: MZ-Saalegeplätscher (Satire) vom 02.04.2011, MZ-Regionalausgabe Bernburg vom 02.04.2011, Seite 10 von CARSTEN STEINBORN UND SUSANNE WEIHMANN

… Dass die PR-Fuzzis Bernburg in der nächsten Woche mit ihrer von unverständlichen Anglizismen verhunzten Werbesprache verwurschteln, wirft seine Schatten voraus. Und diese Schatten sind dunkel. Die Werbesprache hat nämlich auch schon auf den städtischen Wirtschaftsdezernenten Holger Dittrich abgefärbt. Der hat am Donnerstag im Hauptausschuss den altehrwürdigen Bernburger Schlosshof schon als “Event-Arena” bezeichnet. Auch die Askanier waren finanziell immer etwas klamm, ihre schöne Residenz hätten sie so aber nie bezeichnet. Aber so ist es eben, wenn das ganze Denken der Stadthäuptlinge mehr auf Vermarktung statt auf Kultur und Geschichte ausgerichtet ist. Da liegt es nahe, dass die historische Hofstube bald zur Schloss-Kneipe wird. Prost!

 

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Informationsveranstaltung für Freunde und Förderer

Informationsveranstaltung im Gesellschaftsraum am 01.04.2011Am 01.04.2011 lud die Kulturstiftung Bernburg Freunde und Förderer zu einer Informationsveranstaltung zur aktuellen Situation bezüglich der Mietverträge mit der Stadt Bernburg in den Gesellschaftsraum im Christianbau ein.

Nach zwei Präsentationen zu den verschiedenen Aktivitäten der Stiftung und dem wissenschaftlichen Projekt „Aufbruch in die Renaissance“ unterrichtete der Stiftungsvorstand die Anwesenden über den aktuellen Stand der Dinge.
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MZ-Pressebericht vom Hauptausschuss der Stadt Bernburg am 31.03.2011

Beschluss ist nicht verbindlich formuliert VON CARSTEN STEINBORN

Schloss Bernburg ChristianbauBERNBURG/MZ. Am Donnerstag hat der Hauptausschuss der Stadt Bernburg dem Teilnutzungskonzept für den Christiansbau und den barocken Zwischenbau des Schlosses zugestimmt. Demnach soll das Haus nach der Sanierung allein vom Museum genutzt werden. Lediglich Angelika Trensch und Eberhard Balzer von den Linken sowie Peter Eckert von der SPD stimmten gegen die Vorlage der Verwaltung. Der ganze Beitrag >

 

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Presse unterstützt die Kulturstiftung Bernburg

Am 30.03.2011 erschien ein Artikel in der Lokalausgabe der Mitteldeutschen Zeitung zur aktuellen Situation der Kulturstiftung Bernburg.

Perspektive nur für das Museum VON CARSTEN STEINBORN

Schloss Bernburg, MZ-Foto, Baugerüste am ChristianbauBERNBURG/MZ. Wenn am Mittwoch um 16 Uhr der Hauptausschuss des Bernburger Stadtrates im Sitzungssaal des Rathauses tagt, geht es unter anderem um ein so genanntes Teilnutzungskonzept fürs Schloss, speziell um den Christiansbau und den barocken Zwischenbau. Der ganze Beitrag >

 

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